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Dem leidenden Menschen zu helfen ist das Ziel und die Motivation der sinnzentrierten Psychotherapie / Logotherapie. Dieser Gedanke durchzieht alle Überlegungen wie ein Roter-Faden und geht schon auf den Begründer der Logotherapie Viktor E. Frankl zurück.
Ausgehend von der Psychoanalyse S. Freuds und der Individualpsychologie A. Adlers entwickelte der Psychiater und Neurologe Viktor E. Frankl in den frühen 1930er Jahren einen eigenständigen Ansatz, für den er den Doppelbegriff "Logotherapie und Existenzanalyse" prägte. Logotherapie und Existenzanalyse, auch "Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie" genannt, ist eine international anerkannte, empirisch untermauerte, sinnzentrierte Psychotherapierichtung, die Patientinnen und Patienten bei der eigenen Sinn-Findung hilft. Frankls Konzept leitet sich aus drei philosophischen und psychologischen Grundgedanken ab: Freiheit des Willens | Wille zum Sinn | Sinn im Leben.
"Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden." V. E. F.
wurde in Wien geboren und war Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Wiener Universität. Ebenso war er 25 Jahre lang der Vorstand der Neurologischen Poliklinik in Wien. Er begründete die LOGOTHERAPIE. Er war auch Distinguished Professor of Logotherapy an der Universität in San Diego, Kalifornien und hatte zudem Gastprofessuren an den Universitäten Harvard, Stanford, Dallas und Pittsburgh inne. Außerdem erhielt er weltweit 29 Ehrendoktorate. Er durchlebte die KZ-Höllen von Theresienstadt, Auschwitz und Kaufering/Türkheim/Dachau. Frankl verlor fast seine gesamte jüdische Familie während der Schoah. Seine Frau wurde im KZ Bergen-Belsen und seine Eltern in den Gaskammern von Auschwitz ermordet, ebenso wie sein Bruder. Frankls Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. In diesem Buch betont er, dass der Mensch seine Freiheit nicht verliert und den SINN trotz schlimmster Umstände finden kann.